Zwei antifaschistische Veranstaltungen in Herne und Dortmund

30. April 2012

Am Freitag, den 27. April haben die Herner Falken ihren ersten politischen Spätschoppen im Pub a la Pub mit eine Diskussion und kulturellen Beiträgen veranstaltet. Viele, vor allem Jugendliche, von den Falken und anderen sozialistischen Gruppen diskutierten sehr angeregt mit der Refernentin Michelle Müntefering über die Versäumnisse, die sich gerade im Zusammenhang mit der Mordserie des NSU aufgezeigt haben und die Notwendigkeit einer entschlossenen Politik gegen Rechts. Die anwesenden Wahlkreiskandidaten von der SPD und den Linken durften sich dabei mit ihren Programmen gegen Rechts und für die Kampagne der Falken NRW „Stein im Brett“ empfehlen.

Für den Samstag, den 30. April lud das DGB Bildungswerk NRW zu einem Kongress „Für Freiheit, Vielfalt und Toleranz! Strategien gegen Nazis und Rassismus in NRW“ ein. In verschiedenen Workshops, Referaten und einer Podiumsdiskussion haben die vielen Beteiligten aus antifaschistischen Bündnissen, Schulen und Betrieben viel über die Strategien der Nazis und über die erfolgreiche Gegenwehr erfahren. Nicht nur der Stadtteil Dorstfeld, sondern auch das Internet und andere Bereiche wurden dabei in den Blick genommen. Als wichtigen Punkt konnten die Teilnehmenden auch die Anregung mitnehmen, sensibel zu sein für rassistische Sprüche im eigenen Umfeld und über Einordnung von Menschen in Schubladen, die wohl jeder von uns irgendwie mitmacht.
Leider gab es bei dem engen Zeitrahmen wenig Raum zur Diskussion. Zu wünschen bleibt außerdem, dass es nicht bei dieser Konferenz bleibt und es im nächsten Jahr eine Folgekonferenz gibt, auf denen wir diskutieren, welche Erfolge wir mit den Anregungen aus dem Kongress erzielen konnten, wie wir uns noch besser vernetzen und unsere antifaschistische Arbeit gemeinsam noch weiter verbessern können.

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Volksbewegung gegen Fracking im Entstehen

27. April 2012

Im Sauerland entsteht gerade eine Parteien und Organisationen übergreifende Volksbewegung gegen die höchst umstrittene geplante Erdgasgewinnung durch Hydraulic fracturing, auch „Fracking“ genannt. Falken der Ortsverbände Meschede und Arnsberg beteiligen sich bereits an der Gegenbewegung.

Die Pläne der privaten Energiekonzerne sind nicht nur für das Sauerland alarmierend, sondern für alle Städte (und damit alle Falken-Gliederungen) am Laufe der Ruhr, von Olsberg bis Duisburg, denn ihr Trinkwasser stammt aus eben jenem Gebiet, in dem nach den Plänen der Konzerne gewaltige Mengen hochgiftiger Chemikalien tief in die Erde gepumpt werden sollen, um dort lagernde Erdgasvorkommen auszubeuten.

Hier findet Ihr einen Fernsehbeitrag des ZDF, in dem das Thema Fracking problematisiert wird.


“Stein im Brett” – Falken NRW erheben jugendpolitische Forderungen zur Landtagswahl

27. April 2012

Infos darüber findet Ihr hier.


Buch-Neuerscheinung: Von Arisierung bis Zwangsarbeit – Verbrechen der Wirtschaft an Rhein und Ruhr 1933 bis 1945

22. April 2012

Literaturhinweis für junge Heimatforscher


Falken aus Meschede und Arnsberg erinnern an Opfer des Faschismus

18. April 2012

Falken aus Meschede und Arnsberg erinnerten am 16. April 2012 an Günter Ransenberg aus Meschede-Wennemen, der vor 70 Jahren im Alter von 15 Jahren wegen eines Schneeballwurfs aufgehängt worden ist.

Zur Dokumentation


Ausstellung Zwangsarbeit: Jugendliche führen Jugendliche

18. April 2012

Wie bereits bei der Wehrmachtsausstellung in 2003 gibt es auch bei der Ausstellung Zwangsarbeit vom 18. März bis 30. September 2012 auf der Zeche Zollern in Dortmund das Angebot von Führungen von Jugendlichen für Jugendliche. Das Projekt wird koordiniert von der Arbeitsstelle Jugend und Demokratie beim Jugendring Dortmund und läuft in Kooperation mit den Dortmunder Falken und der DGB-Jugend Dortmund-Hellweg.

Einen Flyer dazu findet Ihr hier.


Starke Beteiligung am Karfreitagsgedenken in Dortmund

16. April 2012

Die wohl größte regelmäßige antifaschistische Manifestation in Westfalen, das Karfreitagsgedenken in der Dortmunder Bittermark, hat die Wende von der Gestaltung durch und für Zeitzeugen hin zu einer Gestaltung durch die jüngeren Generationen gut hinbekommen. Mehr als 1500 Menschen haben auch in diesem Jahr die beiden Kundgebungen morgens auf dem Dortmunder Hauptfriedhof und nachmittags am Mahnmal im Dortmunder Süden besucht. Es gab geschichtsbewusste wie aktuelle Beiträge. Dortmunder Falken haben in beiden Kundgebungen mitgewirkt.

Wir verweisen auf die Internetseite des Fördervereins Steinwache / Internationales Rombergpark-Komitee, wo die Veranstaltung dokumentiert wird.