„Organisationen, die Kriege führen lassen, sollten zum Thema Gewaltfreiheit den Mund halten!“

Pressemitteilung von Paul M. Erzkamp, Vorsitzender des Bezirks Westliches Westfalen der SJD-Die Falken zu den Anschuldigungen der Jungen Union Unna

„Organisationen, die Kriege führen lassen, sollten zum Thema Gewaltfreiheit den Mund halten!“
Wahlkrampf statt inhaltlicher Diskussion zwischen Grüner Jugend und Junger Union

In den letzten Tagen gab es nach der Solidaritätsbekundungen von Marie Dazert, Bundestagskandidatin der Grünen, für die Kampagne der Grünen Jugend und der Linksjugend eine wilde Debatte mit der Jungen Union Unna.

Der Bezirk Westliches Westfalen der SJD – Die Falken möchte dazu einige Dinge klarstellen: Die sozialistische Jugend Deutschlands- Die Falken, Bezirk Westliches Westfalen lehnt die Extremismus-Doktrin ab. Die Gleichsetzung von Links und Rechts ist unwissenschaftlich und dient als politisches Instrument.
„Der Versuch, Links und Rechts als etwas Gleiches darzustellen, relativiert die Gefahr von Rechts.“so Paul M. Erzkamp, Vorsitzender des Bezirks. „Rechtes Gedankengut ist unabhängig der Frage nach der Gewalt schon ein Problem, wie z. B. Rassismus, Nationalismus oder Antisemitismus. Linkes Gedankengut wie internationale Solidarität oder Antikapitalismus sind an sich erstmal begrüßenswerte Fortschritte.“

Auch die Bundesebene der SJD-Die Falken führt gegen die Extremismustheorie eine Kampagne durch:“Extrem solidarisch-radikal demokratisch“, hiermit soll verdeutlicht werden, dass die Ablehnung von Krieg und Faschismus nicht gegen die Demokratie gerichtet sind, sondern eine wichtige Vorraussetzung hierfür darstellt.

Nach einem Kommentar von Paul M. Erzkamp, versuchte die Junge Union Unna Druck gegen die Grüne Jugend aufzubauen: Es wurde die fälschliche Behauptung aufgestellt, dass Paul M. Erzkamp zu Gewalt aufrufen würde.
„Nur mit einer böswilligen Absicht lässt sich aus meinem Kommentar ein Aufruf zu Gewalt herauslesen. Ich stellte in meiner Aussage klar, dass die Extremismusdoktrin auch nicht einfach auf eine Formel von Gewalt ja oder nein reduziert werden könne, denn wann Gewalt legitim ist, ist im linken demokratischen Lager schon lange eine berechtigte Debatte.“ Paul M. Erzkamp weiter: „Die Junge Union sucht einfach Wege, um Wahlkampf zu betreiben und spielt sich als „gewaltfrei “ auf, dieses Spiel werde ich nicht mitspielen. Die französische Revolution oder auch die Attentate auf Hitler waren Akte der Gewalt, die absolut legitim waren. Die Falken setzten sich heute für die Bewahrung der Demokratie ein und praktizieren zivilen Ungehorsam gegen Missstände, denn das Recht auf Widerstand ist eine wichtige Errungenschaft nach dem Faschismus!“

Der Bezirk Westliches Westfalen bietet sich in den nächsten Wochen für eine Podiusmdebatte an, wo neben dem Thema gerne auch unsere Konzepte von gewaltfreier Kommunikation und gewaltfreier demokratischer Erziehung erläutert werden, jenseits von Wahlkämpfen.

„Ich sehe ja ein, dass die Junge Union Wahlkampf betreiben will, jedoch nicht mit eigenen Themen sondern durch eine unsachliche Abwertung anderer. Daher spreche ich deutlich meine Solidarität mit Marie Dazert aus. Ich gebe der Jungen Union einen Rat: Organisationen, die Kriege führen lassen, die Ausbeutung durch den Kapitalismus gutheißen und Menschen abschieben, sollten zum Thema Gewaltfreiheit den Mund halten!“, so Erzkamp.

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