Absolut gut und unvergesslich …

pic_7622145… war die Verbandswerstatt vom 28. Mai bis 1. Juni 2014 im Salvodor Allende Haus. Über 300 Falken aus der gesamten Republik bekamen zusammen mit den internationalen Delegationen aus Israel, Palästina und Belarus über vier Tage ein unschlagbares Programm voll mit Workshops, Musik, Bühnenprogramm und vielem mehr geboten.

Der Höhepunkt der Veranstaltung war sicherlich der 110te Geburtstag der Arbeiter*innenjugendbewegung in Deutschland mit dem Altfalken-Abend und dem anschließenden Konzert der legendären Falken-Band Unseriös Pompös und der Antilopen Gang.

Vor allem ging es aber darum, als Verband unser Verständnis von sozialistischer Erziehung zu konkretisieren und zu schärfen. Das geschah in über 50 Workshops zu den Themen Koedukation, Selbstorganisation und Demokratie, Erziehung und Herrschaft und Bewegung braucht Struktur. Zur Einstimmung gab es für alle Beteiligten einen Grundlagenworkshop und den Marktplatz Geschichte. Inhaltlich war für alle Ansprüche etwas dabei, von der Selbstverteidigung über praktische Fragen der Zeltlagerpolitik bis hin zu einem Lesekreis zum ersten Band des Kapitals.

Unvorstellbar ist der ungeheure organisatorische Aufwand, der das alles möglich gemacht hat. So waren auch die Mitglieder der Vorstands zusammen mit weiteren Mitgliedern aus dem Westlichen Westfalen die letzten Wochen und Monate vor der Verbandswerkstatt viele Stunden und Tage mit der Vorbereitung verbracht. Dass auf der Veranstaltung alles super lief, verdanken wir dem fabelhaften Orga- und Programm-Team, der Kneipe und natürlich den Mitarbeiter*innen im Salvador-Allende-Haus. All diesen und auch denen, die wir hier vergessen haben unser allergrößter Respekt.

Dass das Haus so voll wie nie war und die meisten Falken aus WW im Archivsaal oder in Zelten übernachten mussten, tat der großartigen Stimmung überhaupt keinen Abbruch. Bis spät in die Nacht gab es Gepräche, Falken-Lieder, Disco und Party.

Schade sind nur zwei Dinge: erstens war alles viel zu schnell vorbei. Zweitens konnte Josef vom LV Thüringen die Verbandswerkstatt nicht miterleben, weil er unter fadenscheinigen Motiven nach den Protesten gegen den Akademikerball Ende Januar immer noch im Gefängnis in Wien einsitzt. Die ganze Verbandswerkstatt zeigte ihm mit Spenden, Postkarten und einem Gruppenfoto seine Solidarität.

Spannend bleibt die Auswertung und vor allem die Ergebnisse aus den Workshops, die uns mit Sicherheit viele neue Impulse für unsere Bildungsarbeit und für unsere politisch-pädagogische Praxis geben werden. In diesem Sinne Freundschaft!

Eine Bildersammlung zur Verbandswerkstatt findet Ihr hier.

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